Ihr Imker in Wuppertal

Geschichte unserer

Hobby-Imkerei 

Im Garten fehlt etwas         


Vor einigen Jahren ging ich durch unseren Garten und stellte fest, dass kein blühender Obstbaum von Bienen, oder anderen "unwichtigeren" Bestäubern angeflogen wurde. Da sich Regengüsse ankündigten, und ich gerne Obst ernten wollte, lieh :-) ich mir bei meiner Frau aus dem Schminkkästchen einen weichen Pinsel. Der war genau richtig um selber mal "Bienchen" spielen zu können. So ging ich ans Werk.  Auf die Frage meines Nachbarn was ich da mache, sagte ich nur: "Ich streiche die Blüten weiß an."  "Na wenn das was bringt" wollte er das auch mal versuchen. Aber wie es so ist hat die Bestäubungsaktion leider nicht den großen Durchbruch gebracht.

Der erste Bienen - Kontakt

Im Spätherbst waren meine Frau und ich bei einem bekannten Ehepaar zum Kaffeetrinken. Ich sah dort ein Glas Imkerhonig stehen und fragt nach dessen Herkunft. Das Glas hatte ein befreundeter Imker verkauft. Und der wohnte sogar ganz in der Nähe. Und dann ging es ganz schnell. Der Wunsch nach eigenen Bienen war da.  Nach einer Woche stellte ich mich beim Imker vor und wurde zu einer Besichtigung eingeladen.  Ich war Feuer und Flamme.  Als der "Altimker" mich dann als Jungimker begrüßte, dachte ich nur daran wieder in die Lehre zu gehen und bei ihm alles das zu lernen was für erfolgreiches Imkern notwendig ist. Doch dann kam eine kleine Enttäuschung hoch - ich hatte ja immer noch keine Bienen. Doch die Versprach mir Siegfried, so hatte er sich mir vorgestellt. Bei uns Imkern sagen alle DU. Das kannst du dir gleich mal merken. Anfang des neuen Jahres sollte ich wieder kommen und mir ein Volk aussuchen. Ich fuhr dann mit vielen neuen Gedanken nach hause. In meiner Freizeit hatte  ich viele Möglichkeiten gefunden im Internet Erkenntnisse über mein neues Hobby zu gewinnen. Dort gibt es von vielen Imkervereinen* Seiten über deren langjährige Erkenntnisse und Erfahrungen.

Das erste Bienenvolk

Das neue Jahr ging aber dann ganz anders los als ich gedacht hatte. Durch eine Unvorsichtigkeit brach ich mir eine Rippe. Der Heilprozess dauerte sehr lange. So konnte ich mich erst im Mai bei meinem zukünftigen Lehrmeister Siegfried melden. Er erklärte mir seine Völker über Größe, Arbeitseifer, Sanftmut und Ertragsaussichten. Dann bat er mich mir ein Volk auszusuchen -"Ich schenke Dir eins". Ich war völlig hin und weg, nach kurzer Überlegung erbat ich mir das Volk, dass als starker Ableger noch nicht so groß war, aber im laufenden Jahr schon guten Ertrag bringen konnte. Bis zum Samstag baute ich im Garten hinter unserem Haus einen Standplatz für einen Bienenstock. Dann kam der große Tag. Das Bienenvolk konnte abgeholt werden. Als die "Segeberger" incl. Volk am späten Abend im Auto verstaut war kam eine weitere Überraschung. Die Segeberger Beute  (Bienenhaus) schenkte er mir noch dazu. Ich hatte einen sehr netten Imker kennengelernt - Siegfried -. Er kam direkt mit zum neuen Standort in unserem Garten und half die Beute richtig aufzubauen. Hierbei erhielt ich direkt die erste "Unterrichtsstunde". Das kam richtig gut bei mir an. Meine Frau stand während der ganzen Zeit in direkter Nähe bei uns und den Bienen. Sie fand die neuen Gäste richtig gut. Doch für eine richtige Betrachtung der Bienen war es schon zu spät. Es war stockdunkel, da fliegen die kleinen Damen nicht mehr. Doch der nächste Morgen sollte schön werden, also richtiges Flugwetter.  Wir waren am folgenden Tag schon früh unterwegs um unsere Bienchen beim ersten Ausflug zu beobachten. Doch weit gefehlt, der erste Schritt auf die Terrasse zeigte schon den Erfolg. Alle Blumen und Blüten waren übersät mit fleißigen Bienen. Endlich war im Garten wieder Leben eingekehrt.            


HINWEIS

Alle Bilder und Texte sind Eigentum von            www.wupperbienen.de

 
 
www.wupperbienen.de