Ihr Imker in Wuppertal

Geschichte unserer

Hobby - Imkerei 2          

Die ersten Gehversuche        

bei den ersten Arbeiten am Bienenstock und den Bienen zeigte mir mein Imkerfreund alles das, was ich schon teilweise im Internet gelesen hatte. Nur in Natura war es viel aufregender und lehrreicher. Bei der Arbeit stellten wir fest, dass ich einen großen Strauch, der viel zu nah an, und über der Beute stand, umpflanzen musste. Am nächsten Tag legte ich los.  Anfangs ging die Arbeit gut voran, die Bienen umschwärmten mich und betrachteten mein Tun.  Doch es wurde immer wärmer und die lange Hose, das Hemd mit den langen Ärmeln und die Stiefel  ( alles aus Sicherheits-gründen ) wurden schnell gegen ein T-Shirt, eine kurze Hose und Schuhe ausgetauscht.  Erst hatte ich etwas "Bammel" doch meine Bienchen kamen nur um mich im Auge zu behalten und ließen mich meine Arbeit machen.  Unser Schwiegersohn kam in den Garten um mir bei der Arbeit zu helfen. Doch weit gefehlt, das Wachbattallion1 meiner "Damen" legte eine Schutzkreis von ca. zehn Metern um das Bienenhaus und mich mit der Baustelle.  Keiner durfte näher heran.  Dabei hatten sie doch vor kurzer Zeit noch meine Frau mit der Kleidung zum Wechseln durchgelassen.  Ich war eben gut beschützt.

            

Die Arbeiten und Kontrollen, die im Jahresverlauf erforderlich waren, gingen immer besser von der Hand. Meine Frau stand mir nun regelmäßig zur Seite und half.  Sie hatte auch Gefallen an den fleißigen Bienchen gefunden. So fand ich sie oft nachmittags auf einer Decke neben der Beute liegend. Sie beobachtete die Bienen und was die so alles von ihren Ausflügen an Pollen mit zurück brachten.

Honig wird geschleudert.

Die Schleuder hat mir Siegfried geliehen. "Für die eine Beute brauchst du nicht extra eine Schleuder kaufen", waren seine Worte. So nahm ich die Honigetage vom Bienenhaus ab und schleudertete mit Siegfried zusammen meinen ersten Honig. Unter fachkundiger Anleitung meines Lehrmeisters ging das alles sehr zügig vonstatten. Dann bekam ich noch die Anleitung zur Herstellung von cremigem Honig. Es ist schon aufwendig den Honig in seinem Behältnis, mehrfach am Tag für fünf bis zehn Minuten über mehrere Tage gaaaanz langsam zu rühren. Aber für ein perfektes Ergebnis ist es den Aufwand wert. Den Honig haben wir dann mit einer Kelle in die entsprechenden Gläser eingefüllt. Gläser, die meisten sehr eckig :-), hatte ich im laufenden Jahr viele von allen Bekannten und Freunden bekommen. Das war ein  tolles Erlebnis die Entstehung von Honig bis zur Abfüllung hautnah zu erleben. Für die Zukunft ist die Anschaffung von entsprechenden Gerätschaften aus Edelstahl zur Erleichterung der Arbeit vorgesehen. Die Nachfrage nach unserem Honig überstieg bei weitem unsere Möglichkeiten. Um unseren Freunden, Nachbarn und Bekannten das Bienenhaus näher zu bringen, fingen wir auch an Propolis zu ernten und eine Lösung herzustellen. In unserer Familie sind die Eigenversuche damit, von Erkältung bis Zahnweh, ein voller Erfolg gewesen.

 

 




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